Die Zeitenwende will gebaut werden. Bis 2027 sollen die deutschen Verteidigungsausgaben auf über 140 Milliarden Euro steigen. Damit entsteht ein Immobilienmarkt, der für Investoren und Projektentwickler gerade erst Gestalt annimmt: Defense Real Estate.
Wer hier investieren will, betritt ein Feld, in dem Immobilienrecht, öffentliches Haushaltsrecht, Beihilferecht und Vergaberecht eng ineinandergreifen. Wie kommt man an geeignete Flächen, gerade wenn sie dem Bund gehören? Wann wird aus einer Grundstücksüberlassung ein vergaberechtlich relevanter Vorgang? Und warum können Fördermittel zur Falle werden, wenn man ihre Bedingungen zu spät prüft?
Im Handelsblatt Journal Immobilienwirtschaft ordnen Dr. Dirk Brückner, Head of Real Estate, und Dr. Jenny Mehlitz, Fachanwältin für Vergabe-, Bau- und Architektenrecht bei GSK Stockmann, diese Fragen ein. Sie zeigen auf, welche Anforderungen Defense-Immobilien erfüllen müssen und worauf Investoren schon bei der Strukturierung achten sollten.