Deutschlands Asset-Management-Branche startet 2026 mit einem ausgereiften regulatorischen Rahmen und einer evidenzbasierten, technologiegestützten Arbeitsweise. Die Umsetzung von AIFMD II durch das Fondsrisikobegrenzungsgesetz (FRIG) und Anpassungen im KAGB bringen klare Vorgaben für Liquiditätsmanagement, Reporting und Digitalisierung. Das Standortfördergesetz (StoFöG) dient als politischer Kontext, der die Bedingungen für Kapitalbildung und Innovation verbessern kann, ersetzt jedoch nicht die strengen gesetzlichen Anforderungen.
Compliance, Governance und Transparenz bleiben zentrale Wettbewerbsfaktoren. Die fortschreitende Digitalisierung – etwa durch Tokenisierung und DLT – wird von rechtlicher Klarheit begleitet. Asset Manager profitieren, wenn sie regulatorische Kompetenz mit nachvollziehbarer Berichterstattung und sicheren Technologien verbinden.
Ralf Brenner und Robert Kramer, Rechtsanwälte bei GSK Stockmann, analysieren in einem Artikel für die International Asset Management & Investment Funds Review von Beaumont Capital Markets die aktuelle Situation in Deutschland.
Mehr lesen Sie hier: Germany Investment Funds | Asset Management Review